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Die besten Kaffeebohnen im Vergleichstest - Überblick und detaillierte Informationen.

Kaffee oder Tee – was ist gesünder?

Kaffee vs. Tee

Die Unterschiede zwischen Kaffee und Tee scheinen auf den ersten Blick groß, doch beide haben viel gemeinsam. Bei Tee werden unterschiedliche Teile der Teepflanze heiß aufgegossen, bei Kaffee die getrockneten, fermentierten und gerösteten Samen der Kaffeepflanze, auch bekannt als Kaffeebohnen. Die beiden Genussmittel besitzen jeweils einen Anteil an Koffein, bei Tee kann dieser bis zu 4,5% betragen. Bei der Kaffeepflanze sind es etwa 1,1 – 1,7% (Arabica) und 2 – 4,5% (Robusta) an Koffein.

Vor allem in der westlichen Gesellschaft wird viel Kaffee konsumiert, in Deutschland waren es etwa 7 Kilogramm Rohkaffee pro Kopf und Jahr oder etwa 150l des Warmgetränkes, unglaubliche 77000 Tassen in einem Durchschnittsleben. Bei Tee halten sich die Deutschen zurück, der pro Kopf Konsum lag 2015 bei lediglich 7,3 Litern (vgl. Türkei 221 Liter pro Kopf und Jahr im Durchschnitt 2009 – 2011). (Quelle: statista.de) Nichtsdestotrotz herrscht nach wie vor die Meinung, dass Tee wesentlich gesünder sei als Kaffee. Wir wollen im Folgenden einen Überblick über die gesundheitlichen Vor- und Nachteile beider Getränke geben.

Tee und Gesundheit

Üblicherweise werden sechs Grundformen des Tees unterschieden:

Grüner Tee, gelber Tee, weißer Tee, schwarzer Tee, Oolong-Tee und Pu-Erh-Tee. Diese können entweder rein oder als Basis in einer Teemischung genossen werden. Tee ist ein seit Jahrtausenden anerkanntes Heilmittel. So wirken grüner und schwarzer Tee anregend auf Herz und Kreislauf, regen den Stoffwechsel sowie das Verdauungssystem an. Allgemein weist Tee eine hohe Menge gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe, Vitamine und Minerale in hoher Bioverfügbarkeit auf. Die Liste der Anwendungsgebiete ist lang, bei folgenden Beschwerden helfen spezielle Teesorten besonders gut:

 

  • Blähungen / Verdauungsbeschwerden (Fenchel, schwarzer Tee)
  • Erkältung / Keuchhusten / Halsentzündung (Borretsch, Ingwer, Kamille, Lindenblüte, Oregano, Salbei)
  • Fieber (Lindenblüte)
  • Heißerkeit (Borretsch)
  • Hoher Blutdruck (Weißdorn)
  • Kariesrisiko (grüner Tee)
  • Kopfschmerzen (Rosmarin)
  • Magenbeschwerden (Pfefferminz, Ingwer, Fenchel, Anis)
  • Muskelschmerzen (Beifuss)
  • Schlafstörungen (Baldrian)
  • Sodbrennen (Kamille)
  • Unterleibschmerzen (Oregano, Schafgarbe)
  • Wenig Appetit (Lorbeer)

 

Antioxidativ wirkende Flavonoide sorgen vermutlich dafür, dass die Elastizität der Blutgefäße gesteigert wird. Dies führt dann zu einer verbesserten Durchblutung. Außerdem wird angenommen, dass durch die in grünem Tee enthaltenen Polyphenole das Krebsrisiko vermindert werden kann. Es gibt noch keinen hunderprozentigen Nachweis dafür. Vor allem das EGCG (Epigallocatechingallat) soll Prostatakarzinome vorbeugen, mit schwarzem Tee stärker als mit grünem Tee. Auch Antibiotika sollen durch Hinzunahme von grünem Tee besser wirken.

Neben den zahlreichen Vorteilen gilt jedoch Vorsicht: durch den hohen Polyphenolanteil kann die Eisenaufnahme aus Lebensmitteln verhindert werden. Ein Eisenmangel durch übermäßigen Teekonsum kann resultieren. Das enthaltene Calciumoxalat ist ein schwerlösliches Salz und kann bei zu hohem Konsum zu Nierensteinbildung führen.

Die Qualität der in Deutschland erhältlichen Teesorten variiert enorm, im Zweifel sollte man sich immer für den teureren Tee aus dem Fachhandel entscheiden. Wir empfehlen den beliebten Matcha-Tee für seine gesundheitliche Wirkung:

Kaffee und Gesundheit

Kaffee ist nicht nur ein schwarzes Getränk um am Morgen wach zu werden. Nach dem Brauen gehen viele der Nährstoffe, die in der Beere enthalten waren, in den fertigen Kaffee. Es handelt sich um wirklich wertvolle Stoffe, die viele nur durch Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Eine einzige Tasse enthält 11% Vitamin B2 (Riboflavin), 6% Vitamin B5 (Pantothensäure), 3% Mangan und Kalium und 2% Magnesium und Niacin. Diese Prozentangaben beziehen sich auf die empfohlenen Mengen, die ein Mensch laut der Weltgesundheitsbehörde zu sich nehmen sollte. Die meisten dieser Stoffe sind unheimlich wichtig für das menschliche Nervensystem und daher verstehen wir auch den folgenden Punkt besser.

Kaffee schützt gegen Alzheimer und Demenz

Alzheimer ist eine der Krankheiten, von der insbesondere Menschen über 65 Jahren betroffen sind. Es gibt keine Heilung für diese wirklich schlimme Hirnerkrankung. Die Alzheimer-Krankheit gehört im 21. Jahrhundert weltweit zu den häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen und ist auch die häufigste Ursache für Demenz. Man kann einiges tun, um diese Erkrankung vorzubeugen. Dazu gehören eine gesunde Ernährung und körperliche, sportliche Aktivitäten. Kaffee gehört auch dazu. Mehrere Studien haben belegt, dass Kaffee die Wahrscheinlichkeit an Alzheimer zu erkranken um bis zu 65% senkt. Menschen die an Alzheimer erkranken haben oftmals hohe Werte des beta-Amyloid-Proteins im Gehirn. Das Koffein hemmt die Bildung dieser Proteine. Mehrere Stoffe im Kaffee schützen auch die Nervenendungen im menschlichen Körper, aber insbesondere diejenigen, die im Gehirn liegen. Einer der Gründe warum Kaffee auch Hemmstoffe gegen Parkinson besitzt. Hier beträgt die Risikoreduktion 30% bis 60%. Diese Studie wurde von Dr. Eskelinen von der Universität Kuopio in Finnland wiederholt und bestätigt.

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Kaffee macht uns glücklicher und bekämpft Depressionen

Eine Studie, die mit über 208.000 Menschen über mehrere Jahre geführt wurde (10 Jahresstudie, Dr. Ichiro Kawachi) hat gezeigt, dass Personen die 4 oder mehr Tassen Kaffee pro Tag trinken, eine 53% geringere Wahrscheinlichkeit hatten, Selbstmord zu begehen und eine ähnliche Studie, die vom medizinischen Institut in Harvard abgeschlossen wurde, zeigte eine Senkung der Risikofaktoren für Depressionen, die bei 20% lag. Mit anderen Worten: Kaffee wirkt sich überaus positiv auf das zentrale Nervensystem, ergo die Gesundheit des Menschen aus. Die „Hochstimmung“ die der Kaffee verursacht, hilft uns nicht nur, am Morgen „in die Gänge zu kommen“, sondern erhellt die Stimmungslage im Gehirn und blockiert Botenstoffe, die zu einer Ermüdung der Nervenzellen im Gehirn führen. Folglich sind Kaffeetrinker die glücklicheren Menschen.

Kaffee hilft bei der Gewichtsreduzierung und hat eine antioxidative Wirkung

Kaffee gehört zu den gesündesten Nahrungsmitteln, die man zu sich nehmen kann. Mehrere Feldstudien, die unabhängig voneinander in Norwegen und in Spanien geführt wurden, haben gezeigt, dass die Menge an antioxidative Stoffe, die wir durch Kaffee zu uns nehmen einfach schwindelerregend ist. Die meisten Teilnehmer, haben mehr antioxidative Stoffe durch Kaffee eingenommen als durch Früchte und Gemüse. Die spanische Studie zeigte, dass Kaffee fast 66% des täglichen Vitaminbedarfs unter Erwachsenen beigetragen hat. Antioxidative Stoffe helfen zur Vorbeugung gegen Krebs und einer Reihe anderer Krankheiten unserer modernen Zivilisation.

Kaffee hilft dem Stoffwechsel und hat Eigenschaften, die zu einer erhöhten Fettverbrennung führen. Viele Medikamente oder Diätmittel enthalten synthetische Formen von Koffein. Es ist aber nicht das Koffein alleine, dass zu einem besseren Stoffwechsel führt. Neuere Studien zeigen, dass es sich um die Wechselwirkung der Stoffe handelt, die der Kaffee in sich trägt. Auf diesem Gebiet kommen immer neue Erkenntnisse zum Vorschein und wir werden in Zukunft sicherlich mehr über die faszinierende Wirkung von Kaffee auf den menschlichen Stoffwechsel erfahren. Man sollte aber jetzt nicht denken, dass man alleine durch Kaffeetrinken abnehmen kann. Die Stoffe im Kaffee unterstützen uns, wenn wir diese mit einer guten Ernährungsweise und einem Fitnessprogramm kombinieren.

Wir könnten noch einige andere Vorteile nennen. Reduzierung von Darmkrebsrisiko, eine Verbesserung der Leberaktivität und eine Reduzierung des Diabetes II-Risikos, nur um einige mehr zu nennen. Kaffee ist fast ein Lebenselxier und die Forschung hat noch lange nicht alle Wechselwirkungen erforscht. Eine einzige Kaffeebohne hat die Stoffe aus der Erde sowie die Sonnenenergie der tropischen Gebiet in wahrlich einzigartige Stoffe umgewandelt. Die feine Röstung und die richtige Kaffeeherstellung tragen dazu bei, dass uns diese Stoffe unversehrt erreichen.

Auch beim Kaffeekonsum sind Nachteile vorhanden, so wird durch übermäßigen Konsum Osteoporose verschlechtert. Eine Koffeinabhängigkeit kann schnell entstehen, Kalium und Kalzium können dem Körper entzogen werden sowie die Magenschleimhaut könnte angegriffen werden. Außerdem ist die verdauungsfördernde Wirkung von Kaffee nicht bei jedem Konsumenten beliebt.

Fazit

Egal ob Kaffee oder Tee, bei normalem Konsum tut man seinem Körper etwas Gutes. Tee kann je nach Anwendungsfall spezifischer eingesetzt werden, lässt sich durch Teemischungen geschmacklich leichter modifizieren und ist daher sehr vielfältig. Doch der Kaffee wird maßgeblich unterschätzt. Seine Wirkung auf die Gesundheit kann in vielen Bereichen eine starke Unterstützung sein. Es bietet sich abwechselnder Konsum von Kaffee und Tee an, um alle Vorteile zu nutzen. Unsere Gesundheit wird es uns danken.


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